Vorschau: 4. Spieltag Dartfighters-Liga

Bereits drei Spieltage liegen in unserer internen Vereinsliga hinter uns. Die Zeit verfliegt. Nun steht der vierte Spieltag bevor und wir blicken mal auf die einzelnen Partien die uns erwarten. Die Kontrahenten müssen sich eigenständig einen Caller aus den Reihen des DFG e.V. suchen und das Match innerhalb des Spieltagszeitraumes absolvieren. Spieltag Nummer vier wird vom 1. bis 15. August ausgetragen.

Die Tabellennachbarn: Denny Volkgenannt vs. Sebastian Pöpplow

Drei Spiele, zwei Punkte, so sieht die Bilanz der beiden Akteure bisher aus. Während Sebastian zumindest einen Sieg am ersten Spieltag feierte, wartet Denny noch auf seinen ersten, holte bislang nur zwei Remis. Bei Volkgenannt waren es aber besonders die mentalen Leistungen, die hervorstachen, so holte er bereits zwei Mal einen 0:5-Rückstand auf. Daher gilt er als Favorit in dieser Begegnung, was auch Sebastian zugibt: „Ich hoffe, dass ich mich weiter steigern kann. Ich habe mich von Spiel zu Spiel bisher verbessert. Ich werde das Match auch nicht einfach so kampflos aus der Hand geben. Allerdings muss an dem Tag alles passen, damit ich etwas mitnehmen kann.“

Was bei Denny auffiel, waren die Startschwierigkeiten. Eine Chance für Pöpplow. Wenn er direkt in die Partie findet, kann er seinem Kontrahenten einiges Kopfzerbrechen bereiten. „Es wird auf jeden Fall ein spannendes Spiel auf Augenhöhe“, prognostiziert Denny, der seine größten Defizite in den letzten Wochen auf den Doppelfeldern sah und seinen Fokus im Training darauf richtet. „Bei Basti hängt die Leistung von der Tagesform ab. Für mich muss nun endlich der Sieg her“, sagt „Double-D“ abschließend. Diese Begegnung wird aller Voraussicht nach gegen Ende des Spieltagszeitraumes stattfinden.

Das Top-Spiel: René Kähler vs. Alexander Stefan Voigt

Es dürfte wohl der heißeste Kampf an diesem Spieltag werden. René  ist nach der Niederlage gegen Ligaprimus Marvin Fink auf den fünften Tabellenplatz abgerutscht, zeigte dabei aber noch immer die zweitbeste Leistung aller Ligateilnehmer. Er gehört also weiterhin zu den absoluten Spitzenspielern in dieser Liga und mit diesem Selbstverständnis blickt er auch auf das Duell. „Natürlich möchte ich konzentriert in das Spiel reingehen, meinen Stiefel runter spielen und das Match im besten Falle gewinnen, ganz klar. Ich erwarte aber einen schönen Fight!“, so Kähler. Seine Entwicklung schritt seit Anfang des Jahres in enormem Tempo voran, was auch an seinem hohen Trainingspensum liegt.

Alexander Voigt kann was das angeht mithalten. Zwar spielt er erst seit etwas mehr als einem halben Jahr, trainierte in dieser Zeit aber wie ein Berserker. Aus Sätzen wie „Ich möchte auch endlich mal eine 180 werfen“ wurde ganz schnell ein „Ich möchte konstant über 70 Punkte im Schnitt spielen“.  Das viele Training brachte ihn mit zwei Siegen und einem Remis auf den dritten Tabellenplatz, gegen Kähler sieht er allerdings eine sehr schwierige Aufgabe vor sich. „Ich muss schon mein bestes Spiel spielen, mein A-Game, damit ich eine Chance habe. Mein Vorteil ist, dass ich mich von besseren Spielern oft mitreißen lasse. Ich glaube an einem guten Tag kann ich ihn schlagen“, so der „Hausmeister“. Als Favorit geht trotz des aktuellen Tabellenstandes René Kähler in die Partie.

Das Harrows-Duell: Alexander Plewka vs. Tobias Gürtler

Vor etwa einem Jahr stiegen sie beide auf Harrows Darts um und entschieden sich sogar für das gleiche Modell. Es führte allerdings nicht zum gewünschten Erfolg und so wechselten sie kürzlich nochmal das Material, blieben dem Ausrüster aber treu. Oracle gegen Strix, Acki gegen Tobi. Mit einem Blick auf die Tabelle scheint das Ergebnis bereits klar. Während der „Dartfather“ jedes Spiel verloren hat und am vergangenen Spieltag auf Rang 10 abrutschte, hat „One Fifteen“ noch eine weiße Weste. „Die Ergebnisse waren gut, aber meine Leistungen in den ersten beiden Spielen waren grauenhaft. Gegen Acki muss da mehr kommen, denn der hat mich in letzter Zeit häufig vor Probleme gestellt“, so Gürtler vor dem Spiel.

Das stimmt, in Trainingsspielen ging es zuletzt nicht selten mit nur einem Leg Differenz auseinander und Plewka hatte dabei auch den einen oder anderen Matchdart. Zudem hat sich sein Spiel mit den neuen Darts nochmal verbessert. Sie fliegen deutlich stabiler ins Board. Zudem ist eine von Plewkas Stärken seine positive Ausstrahlung. „8:0 für mich! Nee, Spaß beiseite. Das wird ganz schwer, aber ich möchte dennoch für ein paar schöne Momente und vielleicht die Überraschung des vierten Spieltages sorgen“, so Alexander. Der Termin für diese Partie steht bereits fest, sie wird am 5. August um 19 Uhr ausgetragen.

David gegen Goliath: Justin Yalcinkaya vs. Marvin Fink

Eigentlich kann man sich diese Partie auch sparen. Oder? Mit Nichten! Natürlich, Marvin Fink ist bislang die alles dominierende Persönlichkeit bei den Dartfighters Greifswald. Aber er ist aktuell nicht in bester Verfassung. „Also ich versuche mein eigenes Spiel wie immer von Anfang bis Ende durchzuziehen, aber zurzeit bin ich nicht in der Form die ich mal hatte. Deshalb ist das große Ziel mit einem Sieg zu alter Form zurückzufinden“, so Fink. Nun muss man auch ehrlich sagen, ein Marvin Fink in einem Tief ist für uns alle noch immer sehr schwer zu schlagen, doch sein Kontrahent könnte in der Position des Underdogs aufgehen.

Justin hat erst einen Punkt. In der Tabelle steht er damit nur auf Rang acht. Zahlen lügen nicht, aber die Leistungen die er bislang an den Tag legte, waren besser als es den Anschein macht. In jedem Spiel zeigte er vor allem beim Scoring sehr starke Leistungen und brachte seine Gegner immer wieder unter Druck. Gegen Marvin geht er allerdings nicht naiv zu Werke. „Ich möchte erneut gut scoren und hoffe wenigstens 1 bis 2 Legs zu gewinnen. Es wird vermutlich kein enges Spiel, aber ich möchte zumindest die Spannung in einigen Legs hoch halten. Besonders der Anfang wird wichtig“, so „Tranquillo“. Mehr als zwei Legs hat gegen Marvin bislang noch keiner geholt, vielleicht ein Minimalziel für Yalcinkaya.

Routinier gegen Neuling: Marcel Berens vs. Kenny Sprenger

Auf dem Papier sieht dieses Duell wie eine klare Angelegenheit aus, aber wenn man genauer drauf blickt, könnte es hier zu einer faustdicken Überraschung kommen. Marcel hat zwar seine ersten drei Spiele alle verloren, traf aber in diesen auch auf die aktuellen Top-3 der Liga, die allesamt noch ohne Niederlage dastehen. Ein Mammutprogramm zum Auftakt. Dennoch, war er mit seinem Spiel zuletzt nicht immer zufrieden. „Ich würde einfach gerne mal wieder die Doppel treffen und punkten. Und vielleicht kann ich ja auch noch etwas Neues ausprobieren: gewinnen!“, so Berens im Vorfeld der Partie.

Marcel bringt viel Erfahrung mit in das Match, denn er hat bereits einige Ligaspiele bei früheren Vereinen auf dem Buckel. Und das könnte in diesem Spiel der springende Punkt sein. Die daraus resultierende Abgeklärtheit verhalf auch schon dem ehemaligen Berliner Viking Tobias Gürtler am ersten Spieltag zu einem Sieg über Kenny, der im Gegensatz dazu erst ein gutes halbes Jahr spielt. „Dynamite“ ist sich dessen definitiv bewusst. „Ich hoffe, dass ich gegen die Abgezocktheit, die Marcel in Ligaspielen an den Tag legen kann, etwas entgegenzusetzen hab. Dafür muss ich auf den Doppeln so stabil bleiben wie am vergangenen Spieltag“, sagt Sprenger. Sollte Marcel also einen guten Tag erwischen, kann dies eine sehr enge Angelegenheit werden.

Zum Spieltag: https://dartfighters-greifswald.de/vereinsliga-spieltag-4/