2. Liga wird etabliert, Pokalkonzept in Arbeit

Bei den Dartfighters Greifswald gibt es Neuigkeiten. Bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung ging es zuletzt um die zukünftige Ausrichtung des Vereins. Themen waren dabei auch die interne Vereinsliga sowie die Möglichkeit, einen Dartfighters-Pokal auszuspielen. Bei der Sitzung wurden dabei Beschlüsse gefasst, die wir euch nicht vorenthalten wollen.

Qualifikationsturnier um die begehrten Plätze

„Im Juni sind wir hier mit zehn Leuten in die Liga gestartet, Marvin und Marcel kamen gerade noch dazu. Seitdem sind wir rasch gewachsen und wir wollen auch den Neuen eine Chance geben mitzuwirken“, leitete der stellvertretende Vereinsvorsitzende Kenny Sprenger das Thema ein. Die interne Dartfighters-Liga hat aktuell sechs Spieltage absolviert, drei folgen noch bis zum Ende der Hinrunde. Geplant war ursprünglich, auch eine Rückrunde zu spielen. „Das macht jetzt natürlich keinen Sinn mehr, dann müsstet ihr alle ja noch ein Jahr warten um mitzuspielen“, so Sprenger weiter. Darum sprachen er und Teamkapitän Tobias Gürtler über ein Konzept, wie man die weiteren Mitglieder in die Liga integrieren könnte. Heraus kam die Idee, einer zweiten Dartfighters Liga. Diese wird unter die aktuelle gepackt, sodass es in Zukunft Auf- und Abstiege geben wird. Die beiden Ligen sollen möglichst die gleiche Anzahl an Spielern haben. Zudem soll die aktuelle Saison nicht an Bedeutung verlieren. „Natürlich werden die nächsten drei Spieltage noch zu Ende gespielt. Und das Endresultat der Tabelle nehmen wir auch als Grundlage um die Teilnehmer der Ligen zu bestimmen“, so Sprenger.

Im Klartext: Nach Abstimmung mit den anwesenden Vereinsmitgliedern werden die letzten drei Plätze der aktuellen Liga in ein Qualifikationsturnier geschickt. Das heißt, der Abstieg steht damit noch nicht fest. An diesem Qualifikationsturnier werden auch sämtliche neuen Mitglieder teilnehmen, auch solche, die bis zur Austragung noch zum Verein dazustoßen. Je nach dem wie viele es letztlich sind, kann sich eine bestimmte Anzahl der Teilnehmer die Startberechtigung für die erste Liga erspielen. „Ich glaube das kann ein richtig spannendes Event werden, bei dem wir auch schon mal sehen können, wie sich die Neuen so in Drucksituationen schlagen“, so Sprenger. Über den genauen Modus ist nach jetzigem Stand noch nichts bekannt, da dieser natürlich von der Teilnehmerzahl abhängt. Die Spieler, die an diesem Tag nicht den Sprung in die erste Liga packen, bilden automatisch das Starterfeld für die zweite Liga. In Zukunft wird es dann eine feste Anzahl an Ab- und Aufstiegsplätzen geben, unter Umständen auch eine Relegation. Zudem soll es, auch aus Zeit- und organisatorischen Gründen, nur noch ein Spiel pro Monat geben und jeder nur ein Mal gegen jeden Ligakontrahenten spielen. Start dieses neuen Ligasystems ist im neuen Jahr.

DFG-Pokal trifft auf Zustimmung

Neben einem Konzept zur Liga, wurde auch ein DFG-Pokal ins Gespräch gebracht. Tobias Gürtler hatte sich diesbezüglich Gedanken gemacht. „Ich habe das bei den Kollegen von NB-Darts gesehen und sofort fing mein Hirn an zu rattern“, so Gürtler. Seine Idee: ein weiterer interner Wettbewerb, ganz anders als die Liga. „Wenn wir so etwas machen, muss es sich abheben. Und wenn wir zwei unterschiedliche Ligen haben, macht das auch Sinn“, sagt Gürtler. So kommen auch Duelle zustande, die es im Ligaalltag nicht gibt. Der Pokal soll im Satzmodus ausgetragen werden, eine weitere Idee ist der Modus Double-In/Double-Out. Dies ähnelt dem Konzept des PDC World Grand Prix. Doch Gürtler hat noch eine Ergänzung dazu: „Mir gefällt aber auch die Idee, das als Doppelturnier auszuspielen. Weiter auseinander könnten Liga und Pokal dann nicht sein und umso größer wäre der Trainingseffekt aller Eventualitäten.“ Im Falle eines Doppelturnieres würden vor dem Start die Partner zugelost werden. „Hier wäre auch die Variante möglich, dass ein Erstligaspieler immer mit einem Zweitligisten zusammenspielt“, so Gürtler weiter. Dies solle auch das Teamgefühl steigern und Ideen für die Doppelspiele in der MV-Liga geben. Sollte es aber ein Einzelturnier werden, wird es im Pokal keine Setzliste geben. Das heißt Erstligaspieler können jederzeit auf andere Erstligaspieler treffen. Dieses Konzept steckt jedoch noch in den Kinderschuhen und ist noch nicht final abgesegnet. Fest steht nur: Sollte er etabliert werden, steht der Finaltermin von vornherein fest und die Spieltagszeiträume wären sehr großzügig, sodass neben interner Liga, MV-Liga und Turnieren auch die realistische Möglichkeit besteht, diesen Wettbewerb auszuspielen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.